Internationales Projekt erweitert die Möglichkeiten bei der Holztrocknung

Eine internationale Forschergruppe mit Diego Elustondo an der Spitze steht kurz vor dem Durchbruch beim Trocknen von Eucalyptus nitens. Damit könnte diese Holzart künftig auch für Böden und Möbeln verwendet werden. Die Gruppe führt derzeit Versuche am Computertomographen an der LTU Skellefteå sowie in einem Produktionstrockner der CMPC-Forest-Group in Bucalemu in Chile durch. Das Projekt wird von Eureka und Vinnova unterstützt. Es ist Alents patentiertes Pumptrocknen, von dessen Einsatz man sich dabei den großen Durchbruch erhofft.

Eucalyptus nitens ist eine schnellwüchsige Art, die vorwiegend für die Papierherstellung verwendet wird. Das Holz hat ein schönes Bild und ist hart, neigt bei konventioneller Trocknung jedoch zum Reißen und Kollabieren. Es ist die durch schnelle Klimaschwankungen in Harmonie mit den Naturgesetzen sich auszeichnende Altent-Pumptechnik, welche wieder einmal neue Wege zeigt. CMPC verwendet die Alent-Pumptechnik bereits für das qualitätsvolle Trocknen von Pinus radiata – schnell und energiesparend; Im Falle von Eucalyptus nitens scheint sie die einzige effektive Methode zu sein.

Unsere nordischen Holzarten, zum Beispiel die Kiefer und die Fichte, können mit wachsendem Wissen über die von uns ständig mitprotokollierten Pumptrocknungen noch schneller zu Qualitätsprodukten getrocknet werden. Derzeit stark steigend ist auch das Interesse an der Trocknung mit unserer innovativen Technik von Eiche, Birke und anderen Wertholzarten.

 Von links: Salvador Morales und Ariel Inzunza Selpúlveda von TSST Chile, Diego Elustondo von Alent Dynamic®, Ahec Ambroz und José Couceiro von LTU Skellefteå.

Von links: Salvador Morales und Ariel Inzunza Selpúlveda von TSST Chile, Diego Elustondo von Alent Dynamic®, Ahec Ambroz und José Couceiro von LTU Skellefteå.